Tierischen Besuch bekam Mannheims Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz am Freitagmorgen: Löwe „Conny“ und sein Pendant vom THW Kiel, Zebra „Hein Daddel“, machten auf ihrem Rundgang durch die Innenstadt auch beim Stadtoberhaupt Station.
Es ist wieder soweit. Am Samstag empfangen die Rhein-Neckar Löwen den Deutschen Rekordmeister THW Kiel. Die „Zebras“ kommen als Spitzenreiter in die SAP ARENA. Anwurf ist um 15 Uhr.
Nach dem Erfolg gegen Meister HSV Hamburg, dem ärgerlichen 32:33 bei der TSV Hannover-Burgdorf und dem glatten Pokalerfolg beim TV Großwallstadt stehen die Rhein-Neckar- Löwen am Samstag (15 Uhr) einer erneuten Prüfung gegenüber: Rekordmeister THW Kiel kommt.
Henning Fritz ließ auf sich warten. Als er dann – immerhin noch pünktlich vor der anstehenden Video-Analyse – am Kronauer Trainingszentrum der Rhein-Neckar Löwen eintrudelte, dementierte er energisch, dass seine Verspätung mit eventuell ausschweifenden Feierlichkeiten zu tun haben könnte.
Die Frage, ob er mit dem Alter vergesslicher geworden sei, wollte Henning Fritz „so im Raum stehen lassen“. Tatsache ist: Am Mittwoch feierte der Keeper der Rhein-Neckar Löwen seinen 37. Geburtstag – und am Donnerstag „verschwitzte“ Fritz den Beginn der Pressekonferenz im Kronauer Trainingszentrum.
„Ohne Drei“, meinte Gudmundur Gudmundsson, müssten die Rhein-Neckar Löwen am Samstag (15 Uhr) zum Top-Spiel der Handball-Bundesliga gegen den THW Kiel antreten. Der Trainer der Badener ging bei der Pressekonferenz davon aus, dass ihm neben den Langzeitverletzten Bjarte Myrhol und Ivan Cupic auch Krzysztof Lijewski nicht zur Verfügung stehen werde.
Spiele gegen den Ex-Klub sind immer etwas Besonderes, auch für Michael Müller. Am vergangenen Dienstag zauberte der Linkshänder im Pokalduell beim TV Großwallstadt eine tolle Leistung aufs Parkett, war mit neun Toren bester Werfer auf dem Feld und entscheidend am souveränen 34:22-Erfolg der Löwen in der zweiten Runde des DHB-Pokals beteiligt. Im Interview spricht er unter anderem über das Heimspiel am Samstag, 15 Uhr, in der SAP ARENA gegen den THW Kiel.
Die Partie war lange gelaufen, vor der Halle in Elsenfeld dieselte schon der Mannschaftsbus, doch Michael Müller nahm sich noch ein paar Minuten Zeit. Hier ein Plausch mit alten Freunden, da noch ein Foto mit den Fans – der Linkshänder hatte allen Grund, entspannt zu sein. Nicht nur, weil er mit seinen insgesamt neun Toren – acht davon im ersten Durchgang – den Grundstein für den 34:22-Pokalerfolg der Rhein-Neckar Löwen beim TV Großwallstadt gelegt hatte, sondern weil er kalt bis ins Herz mit einer ganz besonderen Drucksituation umgegangen war.
Die Erleichterung nach der übersprungenen ersten Hürde im DHB-Pokal war im Lager der Rhein-Neckar Löwen nicht zu übersehen. „Das war die richtige Antwort“, sagte Manager Thorsten Storm zu dem 34:22(16:10)-Erfolg des zuvor in der Liga gestrauchelten badischen Handball-Bundesligisten als Gast des TV Großwallstadt.
Die Rhein-Neckar-Löwen sind souverän in die dritte Runde des DHB-Pokals eingezogen. Der klar dominierende Bundesliga-Vierte siegte gestern Abend in der zweiten Pokalrunde überlegen 34:22 (16:10) beim Ligakonkurrenten TV Großwallstadt, derzeit Tabellenzwölfter.
Die Rhein-Neckar Löwen haben den Liga-Schock von Hannover verdaut und sich schnell rehabilitiert. In der zweiten Runde des DHB-Pokals setzten sich die Badener gestern Abend in Elsenfeld nach einer konsequenten Leistung mit 34:22 (16:10) beim Liga-Konkurrenten TV Großwallstadt durch.
Die erste Hürde auf dem Weg zur siebten Teilnahme am Final-Four-Turnier in Hamburg in Folge haben die Rhein-Neckar Löwen mit Bravour gemeistert. Der badische Handball-Bundesligist behielt bei seinem ersten Auftritt im DHB-Pokal in dieser Spielzeit als Gast des TV Großwallstadt mit 34:22 (16:10) die Oberhand.