Mannheim. Hohe Hürde in der Hauptstadt: Die Rhein-Neckar Löwen treten am Sonntag (17.30 Uhr/live bei Sport1) in der Handball-Bundesliga zum Topspiel bei den Berliner Füchsen an. Mit 14:2 Punkten gehören beide Klubs zur Spitzengruppe.
Spitzenspiel in der Liga, ein Torhüter unterwegs in Sachen gesunde Ernährung, ein Rückraumspieler vor seinem Comeback in der Nationalmannschaft und Update aus der Gerüchteküche.
Samstagvormittag hebt der Flieger mit den Rhein-Neckar Löwen an Bord in Richtung Hauptstadt ab. Einen Tag später, am Sonntag (17:30 Uhr), wollen die Cracks von Guðmundur Guðmundsson bei den Berliner Füchsen ein Ausrufezeichen setzen. Mit einem Sieg beim Tabellennachbarn können sich die Löwen an der Tabellenspitze festkrallen. Das Duell des Dritten gegen den Vierten wird live bei Sport1 übertragen.
Kronau/Östringen (BNN). Die Rhein-Neckar Löwen sind auf Torwartsuche. Der Handball-Bundesligist muss einen Nachfolger für seinen Schlussmann Slawomir Szmal finden. Der polnische Nationaltorwart wird die Badener nach dem Ende dieser Saison verlassen und in seine Heimat zu KS Kielce zurückkehren. Auch der Vertrag mit dem 36 Jahre alten Henning Fritz läuft zum Rundenende aus.
Mannheim. Er ist der Star der Rhein-Neckar Löwen: Ólafur Stefánsson. Mit dem Handball-Bundesligisten tritt der Isländer am Sonntag (17.30 Uhr) zum Topspiel bei den Berliner Füchsen an. „Wir müssen uns verbessern“, sagt der Linkshänder.
Heidelberg. Am Ende war es ein Schützenfest, eine Demonstration von Stärke. Die Angriffe rollten und rollten, die Abwehr stand bombensicher. Einbahnstraßen-Handball war’s, was die Rhein-Neckar Löwen beim 39:28-Pokalsieg in Bittenfeld boten. Vor allem ein Mann drückte dem Abstecher ins Schwabenland seinen Stempel auf: Karol Bielecki, der Rückraum-Ballermann, der Kunstschütze der Gelbhemden.
Bittenfeld. Die Rhein-Neckar Löwen stehen im Achtelfinale des DHB-Pokals. Der Handball-Bundesligist gewann gestern sein Drittrundenspiel beim TV Bittenfeld mit 39:28 (20:18). „Wir haben es besser gemacht als im vergangenen Jahr. Gegen einen unermüdlich kämpfenden Gegner ist es immer schwer“, meinte Thorsten Storm mit Blick auf die erste Halbzeit.
Karlsruhe/Waiblingen (bin/ug). Dank einer Leistungssteigerung nach der Pause haben die Rhein-Neckar Löwen letztlich souverän das Achtelfinale im DHB-Pokal erreicht. Beim TV Bittenfeld behielt der badische Handball-Bundesligist mit 39:28 (20:18) die Oberhand und darf somit weiter vom erneuten Erreichen des Final-Four-Turniers in Hamburg träumen.
In der letzten Saison zitterten sich die Rhein-Neckar Löwen gegen den TV Bittenfeld noch über die Verlängerung in die nächste Pokalrunde, der heutige Auftritt im DHB-Pokal in der restlos ausverkauften Bittenfelder Gemeindehalle war hingegen souveräner, denn die Löwen stellten in der Drittrundenbegegnung gegen den schwäbischen Zweitligisten schon früh die Weichen auf Sieg. Nach einer 20:18-Führung zur Pause sorgte das Team von Gudmundur Gudmundsson mit einem Lauf von 6:0-Toren bereits direkt nach dem Wechsel für die Vorentscheidung. Lediglich in der Anfangsphase hatten die Badener in der Abwehr ihre Mühe, doch die Umstellung in der Defensive von 6:0 auf 5:1 brachte den gewünschten Erfolg und ebnete den Löwen den Weg ins Achtelfinale. Durch eine starke Leistung in der zweiten Hälfte war der 39:28-Erfolg gegen Bittenfeld auch in dieser Höhe völlig verdient. Nach der Partie hat Radio Regenbogen mit Torhüter Henning Fritz, Trainer Gudmundur Gudmundsson und Manager Thorsten Storm gesprochen.
Heidelberg. „Das wird kein Selbstläufer!“ Gudmundur Gudmundsson, der Trainer der Rhein-Neckar Löwen, wirkte nachdenklich, redete langsam, als ihn die RNZ gestern Mittag auf das DHB-Pokal-Duell gegen den TV Bittenfeld ansprach: „Jeder weiß doch, was dort im letzte Jahr beinahe passiert wäre.“ Genau, da war ja was: Die Beinahe-Blamage. Der Zittersieg. Gestern sollte nun alles klarer, deutlich souveräner werden. Und das wurde es: Die Gelbhemden zogen durch einen 39:28 (20:18)-Erfolg beim Zweitligisten ins Achtelfinale ein. „Wir haben eine starke zweite Halbzeit gespielt“, sagte Löwen-Manager Thorsten Storm: „Da waren wir sehr konzentriert. Es war eine gute Einstimmung auf Berlin.“
Die Rhein-Neckar Löwen haben das Achtelfinale des DHB-Pokals erreicht: Die Badener setzten sich am Mittwochabend in der dritten Runde beim Zweitligisten TV Bittenfeld mit 39:28 (20:18) durch und fiebern nun der Auslosung am Sonntag entgegen. Vor der Bundesligapartie der Löwen bei den Berliner Füchsen (Anwurf 17.30 Uhr/Max-Schmeling-Halle) werden die Achtelfinal-Begegnungen live bei Sport1 ermittelt (ab 17.10 Uhr). Spieltermin für die Runde der letzten 16 ist der 15. Dezember.
Mannheim. Mit seiner Familie lebt Ola Lindgren noch immer in Heidelberg. In der wunderschönen Stadt am Neckar hat sich der ehemalige Trainer der Rhein-Neckar Löwen vor eineinhalb Jahren ein neues Domizil eingerichtet. Dort wurden Pläne geschmiedet. Der Schwede hatte Großes vor mit dem Handball-Bundesligisten, mit dem er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2012 schloss. Aus einer langfristigen Zusammenarbeit wurde aber nichts, vor knapp vier Wochen trennten sich die Gelbhemden von ihrem Trainer, der zuvor acht von neun Begegnungen in der neuen Saison gewonnen hatte.