Stojanovic: Ich will die Champions League gewinnen

Mannheim. Gemunkelt wurde es schon seit Wochen, nur bestätigen wollte diese Nachricht lange Zeit keiner. Gestern vermeldeten die Rhein-Neckar Löwen dann aber auch offiziell Vollzug: Goran Stojanovic wird neuer Torwart des Handball-Bundesligisten. Der 33-jährige Montenegriner kommt zur neuen Saison vom VfL Gummersbach und hat bei den Badenern einen Drei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2014 unterzeichnet. Die festgeschriebene Ablösesumme beläuft sich nach Informationen dieser Zeitung auf 250 000 Euro.

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Stojanovic wird Szmal-Nachfolger

Kronau/Östringen. Die dringlichste Personalie bei den Rhein-Neckar Löwen ist geklärt. Torwart Goran Stojanovic wechselt im nächsten Sommer vom VfL Gummersbach zum badischen Handball-Bundesligisten und wird beim Champions-League-Teilnehmer zunächst bis 2014 die Nachfolge von Welthandballer Slawomir Szmal antreten.

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„Niemand muss sich schämen“

Heidelberg. Es soll das größte Handball-Fest werden, das New York je gesehen hat: Vom 1. bis zum 2. Januar duellieren sich dort zahlreiche Mannschaften, um den Gewinner des „2. Big Apple Team Handball Tournaments“ zu ermitteln. Es werden fast ausschließlich Amateure am Ball sein. Aber eben nur fast: Neben einem Bundesliga-All-Star-Team wird auch eine Weltauswahl die Reise über den großen Teich antreten. Bekannte Harzball_Größen wie Jan Filip, Mirza Dzomba, Joel Abati, Jackson Richardson und Löwen-Keeper Henning Fritz sollen dem Event ihren Stempel aufdrücken.

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Das „Geheimnis“ ist gelüftet

Heidelberg. Seine Reflexe sind in Handballkreisen gefürchtet, sorgen für Verzweiflung, für Entsetzen bei den Gegenspielern: Zwischen den Pfosten macht Goran Stojanovic, 33, so schnell niemand etwas vor. Als Torhüter eilt ihm ein hervorragender Ruf voraus: Manche vergleichen ihn ehrfurchtsvoll mit einer Mauer, schier unüberwindbar und stark, andere mit einem Riesenkraken, einem mit tausend Armen. Kurzum: Stojanovic ist einer, der auf einem höheren Level „hext“. Nicht immer, aber meistens. Beim VfL Gummersbach, dem Handball-Dino im deutschen Oberhaus, können sie ein Lied davon singen. Dort wird er verehrt ohne Ende, dort liegen sie ihm zu Füßen. Wobei die Betonung mittlerweile möglicherweise eher auf lagen liegt. Denn gestern wurde die ohnehin nicht mehr ganz so heile VfL-Welt erneut schwer erschüttert: Der Kapitän geht. Ihn zieht es zu den Rhein-Neckar Löwen um im Sommer 2011 die Nachfolge von Kasa Szmal anzutreten. Damit bestätigte sich gleichzeitig das, was die Rhein-Neckar-Zeitung bereits vor einer Woche exklusiv vermeldete.

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Torhüter Goran Stojanović wechselt 2011 zu den Löwen

Die Rhein-Neckar Löwen haben sich die Dienste des Torhüters Goran Stojanović gesichert: Der 33-jährige Montenegriner kommt zur neuen Saison vom VfL Gummersbach und hat beim badischen Handball-Bundesligisten einen Drei-Jahres-Vertrag bis zum 30. Juni 2014 unterschrieben. „Goran Stojanovic ist einer der besten Keeper der Welt und kennt die Bundesliga in- und auswendig. Er wird die große Lücke, die Sławomir Szmal bei uns zum Saisonende hinterlässt, schließen“, sagt Löwen-Manager Thorsten Storm.

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Heim-Serie reißt nicht ab

Am Samstag hatte die SG Kronau/Östringen II in der Kronauer Stadthalle einmal mehr Grund zum Jubel. Mit 33:26 konnte man die SG Lauterstein am Abend mit leeren Taschen nach Hause schicken. Nach einer Warmlaufphase (4:4; 12.) schenkten die heimischen Schützen dem Lautersteiner Keeper eine Weile im Minutentakt ein, während Daniel Unser auf der anderen Seite arbeitslos war (8:5; 18. bis 16:6; 25.).

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Szmal pariert – Groetzki vollstreckt

Mannheim. Als er zehn Sekunden vor der Schlusssirene allein auf das Tor des RK Celje zulief, habe er gar nicht viel nachgedacht, verriet Patrick Groetzki. „Ich wusste ja nicht, wie lange noch zu spielen war“, behauptete der Handballprofi der Rhein-Neckar Löwen. Der Youngster jedenfalls ließ sich die Chance nicht entgehen und warf den badischen Bundesligisten mit seinem vierten Treffer zu einem glücklichen 33:32(14:16)-Erfolg in der Champions League gegen den slowenischen Meister. „Wir haben eine ganze Schippe Glück gehabt“, meinte Thorsten Storm. „Kaza hat den zweiten Punkt ganz allein festgehalten“, fügte der Manager – an den bärenstarken Schlussmann Slawomir Szmal gewandt – erleichtert hinzu.

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Rückkehr des Eiskriegers

Mannheim. Es brodelte in ihm. Gudjon Valur Sigurdsson war die Wut anzusehen. Bei den Rhein-Neckar Löwen lief es nicht rund gegen RK Celje, eine Niederlage drohte im Champions-League-Duell mit dem slowenischen Meister. Nach zehnmonatiger Verletzungspause war der Kapitän des badischen Handball-Bundesligisten zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Team gerückt. Und nur drei Tage nach seinem Kurz-Comeback gegen den THW Kiel schwang sich der „Eiskrieger“ gleich wieder zum Anführer auf. Der Linksaußen rüttelte die Löwen wach, blies mit seinem Treffer zum 22:23 nach Kempa-Trick zur Aufholjagd – und feierte in letzter Sekunde einen 33:32-Sieg.

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Ein ganz besonderer Moment

Mannheim. Freudestrahlend, mit einem ganz breiten Grinsen im Gesicht verließ Gudmundur Gudmundsson die SAP Arena. Und dabei schüttelte er immer wieder den Kopf. Der 49-jährige Isländer hat in seiner langen Trainer-Karriere ja schon einiges erlebt. So etwas wie beim 33:32 (14:16)-Sieg seiner Rhein-Neckar Löwen in der Champions League gegen slowenischen Verein HC Celje, hatte er offensichtlich jedoch noch nicht erlebt. So sah es auch Spielmacher Andy Schmid: „So etwas wie am Schluss, das passiert nicht alle Tage“, meinte der Schweizer zur überraschenden Wende zum Guten. 31:31 stand es 2,5 Minuten vor

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Der Tiger unter den Katzen

Mannheim. Thorsten Storm stand draußen, direkt vor dem Spielertunnel der Mannheimer SAP Arena. Der Manager wartete. Fröhlich sah er aus nach dem Last-Minute-Sieg über Celje. Aber vor allem eins: erleichtert. Nach und nach schlenderte sein Personal vorbei. Storm lächelte ihnen zu, gratulierte augenzwinkernd. Allen, bis auf einen: Gudjon Valur Sigurdsson. Der Anführer, der Kapitän, der, der so lange schmerzlich vermisst worden war, bekam ein Sonderlob: Eine Umarmung, ein kurzer, wortloser Schulterschluss. Storm im RNZ-Gespräch: „Sein Comeback hat zeitlich optimal gepasst. Da ist ein großer Spieler zurückgekehrt, der einen enormen Anteil am Sieg hatte. Goggis enormer Wille war mit ausschlaggebend.“

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Szmal hält, Groetzki trifft – die Party startet

Mannheim. Alem Toskic stand allein vor dem Tor. Er musste nur noch den Ball an Löwen-Schlussmann Slawomir Szmal vorbeibringen. Doch zehn Sekunden vor Spielende zeigte der Keeper der Badener eine Megaparade, es war seine 20. in diesem verrückten Spiel. „Da haben Bjarte Myrhol und ich geschlafen“, kritisierte Gudjon Valur Sigurdsson sein Abwehrverhalten und das seines norwegischen Kollegen. Doch dann wurde doch noch alles gut. Myrhol schnappte sich nach Szmals Reflex den Ball und schickte Patrick Groetzki auf die Reise, der sechs Sekunden vor dem Abpfiff zum umjubelten 33:32 (14:16)-Sieg traf.

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