Zwei Minuten vor Ende der Bundesliga-Begegnung zwischen den Rhein-Neckar Löwen und dem THW Kiel hielt es keinen der 11 774 Zuschauer in der SAP Arena mehr auf den Sitzen und auch auf der Löwenbank saß niemand mehr. 28:24 für das Team von Gudmundur Gudmundsson zeigte die Anzeigetafel über der blauen Handballplatte und spätestens nach dem 29:24 durch Patrick Groetzki 90 Sekunden vor Schluss spürte jeder in der Halle: Dieses Mal reicht es endlich für einen Sieg gegen die Zebras.
Mannheim. Exakt um 22:21 Uhr war es vollbracht: Endlich den Branchenführer in einem wichtigen Duell in die Schranken gewiesen, die Meisterschaft im Vierkampf mit Hamburg, Berlin und Kiel wieder spannend gemacht und 11 744 Fans begeistert. Beim 29:26 (15:14) gegen den THW Kiel zeigten die Rhein-Neckar Löwen gestern Abend genau zum richtigen Zeitpunkt wohl ihre beste Saisonleistung und durften sich verdientermaßen feiern lassen. „Das ist sensationell“, jubelte Andy Schmid, „Wir haben gezeigt, dass wir 14 Klasse-Leute haben“, freute sich der Schweizer. „Endlich hat es geklappt“, grinste Uwe Gensheimer über das ganze Gesicht.
Mannheim. Die Rhein-Neckar-Löwen erfüllten sich gestern Abend einen lange währenden Traum: Mit 29:26 (15:14) gelang ihnen ein Erfolg gegen den THW Kiel. Gleichzeitig hielt die Mannschaft von Gudmundur Gudmundsson das Titelrennen offener, auch wenn der HSV Hamburg in Gummersbach unbeirrt seinen Weg fortsetzte.
Mannheim. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge haben sich die Rhein-Neckar Löwen eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Mannschaft von Trainer Gudmundur Gudmundsson zeigte im Prestigeduell gegen den THW Kiel ihre bislang beste Saisonleistung und behielt in der Mannheimer SAP-Arena gegen den deutschen Rekordmeister mit 29:26 (15:14) die Oberhand.
Mannheim. Aller guten Dinge sind drei. Ein Sprichwort, ein sehr bekanntes. Eines, das gerne herausgekramt wird, um sich Mut zu machen, um es endlich allen zu zeigen. Im Vorfeld des dritten Knallers – innerhalb von zehn Tagen – gegen den THW Kiel fiel es im Umfeld der Rhein-Neckar Löwen häufiger. Bei Fans, bei Verantwortlichen und sicher auch bei dem einen oder anderen Spieler.
Der Bock ist umgestoßen: Die Rhein-Neckar Löwen haben den THW Kiel im dritten Vergleich innerhalb von elf Tagen nach einer Niederlage und einem Remis besiegt. Am 14. Bundesliga-Spieltag schlugen die Badener den Rekordmeister mit 29:26 (15:14) und fügten den „Zebras“ nach vielen vergeblichen Versuchen endlich eine Niederlage zu. 11.744 Zuschauer waren aus dem Häuschen, als die Löwen nach Spielende auf die Ehrenrunde gingen. Als Tabellenvierter sind die Cracks von Guðmundur Guðmundsson jetzt bis auf einen Zähler an den THW herangerückt, der Rückstand auf Primus HSV Hamburg beträgt weiter fünf Punkte.
Mannheim. Das nächste Spiel, der gleiche Gegner – und endlich ein anderes Ergebnis? Die Rhein-Neckar Löwen treffen in der Handball-Bundesliga heute (20.45 Uhr/Sport1 überträgt live) auf den THW Kiel. Es ist das dritte Aufeinandertreffen zwischen dem ehrgeizigen Emporkömmling aus dem Südwesten und dem Branchenprimus aus dem Norden innerhalb von elf Tagen. In den beiden Champions-League-Duellen gelang es den Badenern nicht, dem Ostsee-Klub eine Niederlage zuzufügen. Nach dem 27:30 in Kiel reichte es für die Gelbhemden in Mannheim trotz einer deutlichen Führung Mitte der zweiten Halbzeit nur zu einem 30:30.
MANNHEIM (de). Die Rhein-Neckar-Löwen treffen heute (20.45, SAP-Arena) zum dritten Mal innerhalb weniger Tage auf den THW Kiel. Es ist nicht die letzte Chance überhaupt, aber die letzte des Jahres 2010, endlich einmal einen Sieg über Kiel zu feiern. Diesmal geht es um Bundesligapunkte.
Kronau/Östringen. Sportlich sind bei den Rhein-Neckar Löwen alle Blicke auf das heutige Bundesliga-Gipfeltreffen (20.45 Uhr/live bei Sport1) gegen Rekordmeister THW Kiel gerichtet. Hinter den Kulissen ist Manager Thorsten Storm weiter auf der Suche nach der neuen Nummer eins der Badener. Noch steht nicht fest, wer Slawomir Szmal in der kommenden Spielzeit im Tor des Champions-Lague-Teilnehmers nachfolgt. Der polnische Nationalkeeper wird heute Abend vor dem Anpfiff in der Mannheimer SAP-Arena von Hassan Moustafa, dem Präsidenten der Internationalen Handball-Föderation IHF, offiziell als Welthandballer des Jahres 2009 geehrt.
Heidelberg. (dh) Zwei Spiele, kein Sieg. Aber heute Abend soll es nun endlich klappen mit dem ersten doppelten Punktgewinn der Rhein-Neckar Löwen gegen den THWKiel. Um 20.45 Uhr kreuzen die „Zebras“ erneut in der Mannheimer SAP Arena auf. Im Vorfeld des Bundesliga-Knallers sprach die RNZ mit Patrick Groetzki (21), dem Rechtsaußen der Badener.
Am vergangenen Sonntag waren sich in der Kronauer Mehrzweckhalle nach dem Abpfiff alle einig: Wer nicht dabei war, hat etwas verpasst. Bereits die ersten Spielminuten der SG Kronau/Östringen II im Duell mit dem VfL Waiblingen sorgten für Begeisterungsstürme auf den Tribünen, als Pascal Freiseis, Kai Rudolf und Eike Rigterink im Wechsel einnetzten. Zwar konnten die Gäste dann etwas aufholen (9:8, 23.), doch nun legten Andre Bechtold, Stefan Jochim und Kevin Bitz nach und sorgten mit 15:12 für einen erfreulichen Pausenstand.
Der gute Draht von Børge Lund zu den früheren Mitspielern aus Kiel ist nicht abgebrochen. Nach dem 30:30 zwischen den Rhein-Neckar Löwen und den „Zebras“ in der Champions League am zurückliegenden Freitag saß der Norweger noch lange in der Kabine der Gäste und pflegte die Freundschaft zu den Kameraden von einst. Mit ihnen hatte er zwischen 2007 und 2010 immerhin drei Deutsche Meisterschaften, einen nationalen Pokalsieg und einen Titel in der Champions League gefeiert – das schweißt zusammen. Mittlerweile liegt diese Episode allerdings hinter Lund, der seit Sommer bei den Badenern eine zentrale Figur in der Abwehr und im Angriff einnimmt.