Derby-Hektik nach dem Abpfiff schnell vergessen

Ludwigshafen. Vier Minuten vor Spielende war endgültig Schluss mit lustig. Als Patrick Groetzki – von einer Hand im Gesicht erwischt – am Friesenheimer Neun-Meter-Raum lag, hatte Löwen-Spielmacher Andy Schmid bei den Pfälzern Frank Müller als Übeltäter ausgemacht und ging seinen Gegenüber energisch an die Wäsche, was prompt einen kleinen Tumult nach sich zog. Doch als nach 60 Minuten der 30:26 (17:10)-Erfolg der Löwen beim Aufsteiger aus Ludwigshafen feststand, war das Meiste wieder vergessen.

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Klare Verhältnisse und gereizte Stimmung

Karlsruhe/Ludwigshafen (bin/ug). Es war unterm Strich ein souveräner Auftritt, den die Rhein-Neckar Löwen in der mit 2 250 Zuschauern ausverkauften Ludwigshafener Friedrich-Ebert-Halle zeigten. „Das war eine eindeutige Angelegenheit. Wir haben immer geführt und sind nie Gefahr gelaufen, in Verlegenheit zu kommen“, kommentierte Thorsten Storm, der Manager des badischen Handball-Bundesligisten, den 30:26(17:10)-Erfolg bei der TSG Friesenheim.

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Die nächste Gensheimer-Gala

Ludwigshafen. Sie haben sich gut verkauft: Die Bundesliga-Handballer der TSG Ludwigshafen-Friesenheim konnten mit ihrem Derby-Auftritt am Samstagabend beim 26:30 (10:17) gegen die Rhein-Neckar-Löwen zufrieden sein. Die Löwen halten durch den Sieg den Kontakt zur Spitze.

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Einer, der Spiele alleine entscheiden kann

Ludwigshafen. Unmittelbar nach der Schluss-Sirene drehte sich dann mal wieder alles nur um ihn. Uwe Gensheimer hier, Uwe Gensheimer dort. Fernsehen, Radio, Printmedien, alle fragten sie an, wollten O-Töne, ein paar Statements vom Derby-Helden. Von dem Mann, der die Friesenheimer „Eulen“ beim 30:26 (17:10) Auswärtserfolg der Rhein-Neckar Löwen quasi im Alleingang vom Himmel geholt hatte. Doch der Zehn-Tore-Mann wiegelte alles ab, entschuldigte sich. Und dann ging’s ab durch die Mitte, vorbei an den Fans, mit großen Schritten. Raus aus der Haupthalle, rein in die Kabine.

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„Der TBV ist eine Wundertüte“

Uwe Gensheimer ist die Integrationsfigur bei den Rhein-Neckar Löwen. Der Mannheimer begann seine Karriere bei den Badenern und verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis Juni 2014.  Aber nicht nur außerhalb des Feldes überzeugt Gensheimer, auf dem Parkett gehört das Eigengewächs längst zu den Leistungsträgern und führt die interne Torschützenliste sowohl in der Bundesliga wie auch in der Champions League an. Im Interview vor dem Spiel gegen den TBV Lemgo (Dienstag, 19 Uhr, SAP ARENA) spricht er über seine Ziele, die Entwicklung der Löwen und die Rückkehr von Guðjón Valur Sigurðsson. Verzichten muss Gensheimer gegen den TBV auf seinen Teamkollegen Žarko Šešum, der sich gegen Friesenheim einen knöchernen Kapselausriss am Daumen der rechten Wurfhand zuzog.

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Löwen stutzen Eulen die Flügel – Interviews

Die heutige Derbypremiere in der Handball-Bundesliga zwischen den Rhein-Neckar Löwen und der TSG Friesenheim wurde mit Spannung erwartet, am Ende war die Partie in der mit 2250 Zuschauern ausverkauften Ludwigshafener Eberthalle jedoch weniger spannend, sondern eher eine klare Angelegenheit zugunsten des Favoriten aus Baden. Mit 30:26 (17:10) sicherten sich die Löwen beide Punkte beim Aufsteiger aus der Pfalz, wobei das Endergebnis aufgrund der Überlegenheit des Teams von Gudmundur Gudmundsson sicherlich noch schmeichelhaft war für die Eulen.

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Löwen bringen die Punkte aus der Pfalz mit

Die Rhein-Neckar Löwen haben das Nachbarschaftsderby für sich entschieden: Die Badener setzten sich am Samstag bei der pfälzischen TSG Friesenheim mit 30:26 (17:10) durch. Dabei hätten die Löwen deutlicher gewinnen können, aber TSG-Keeper Kevin Klier, der es auf insgesamt  17 Paraden brachte und eigene Unzulänglichkeiten verhinderten einen höheren Erfolg. „Es war ein heißes Duell, in dem Friesenheim, aber auch wir unsere Qualität unterstrichen haben. Wir haben die beiden Punkte, das ist die Hauptsache“, bilanzierte Kreisläufer Robert Gunnarsson.

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RNL TO GO – Der Löwenpodcast Folge 81

Ein wichtiger Sieg in der Liga, ein souveräner Erfolg im Pokal und das Derby gegen Friesenheim vor der Brust. Diese Woche hatte und hat es für die Rhein-Neckar Löwen in sich. Die 81. Ausgabe des Löwenpodcasts zieht Bilanz und fiebert entgegen.

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Derbyzeit in Friesenheim

Nicht einmal zehn Kilometer Luftlinie liegen zwischen der SAP ARENA in Mannheim und der Friedrich-Ebert-Halle in Ludwigshafen. Es handelt sich also um ein richtiges Derby, wenn die Rhein-Neckar Löwen am Samstag bei der TSG Friesenheim antreten. Da bei dem Aufsteiger zudem insgesamt sieben Akteure spielen, die bereits bei den Löwen im Kader standen, steckt viel Brisanz in dem Duell „Eulen“ gegen Löwen. Für Guðmundur Guðmundsson und seine Truppe geht es aber dennoch in erster Linie darum, zwei Punkte zu holen und den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Anwurf in der Friedrich-Ebert-Halle ist um 19 Uhr.

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Partnerschaft auf wackligen Beinen

Wenn die Handballer der TSG Friesenheim die Rhein-Neckar Löwen in der Eberthalle empfangen, wenn die Eulen den Angriff des Bundesliga-Schwergewichts abwehren wollen, ist der Derbycharakter nicht wegzudiskutieren.

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