Eine andere Welt

Ludwigshafen (öpf/olw). Dieses Derby hat sich die TSG Ludwigshafen-Friesenheim mehr als verdient: Morgen (19 Uhr) trifft der Außenseiter in der Handball-Bundesliga auf den Titelaspiranten Rhein-Neckar-Löwen. Die Friedrich-Ebert-Halle ist seit Wochen ausverkauft.

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Löwen machen nächsten Schritt Richtung Hamburg

Gensungen. Die Pflichtaufgabe erfüllt und dabei auch den Zwei-Klassen-Unterschied deutlich gemacht: Die Rhein-Neckar Löwen haben sich im Achtelfinale um den DHB-Pokal beim Drittligisten HSG Gensungen-Felsberg mit einer konzentrierten Leistung und einem standesgemäßen 47:29 (23:11) für das Viertelfinale qualifiziert. Damit sind sie nur noch einen Schritt vom Final-Four-Turnier in Hamburg entfernt. „Wir wussten, was bei unterklassigen Mannschaften im Pokal passieren kann. Deshalb war es ganz wichtig, dass wir von Beginn an hellwach waren“, freute sich Trainer Gudmundur Gudmundsson über den konsequenten Auftritt.

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Löwen lösen Pokalpflicht

Karlsruhe/Felsberg (bin/ug). Die Rhein-Neckar Löwen marschieren mit großen Schritten der sechsten Teilnahme beim Final-Four-Turnier um den deutschen Handball-Pokal in Hamburg entgegen. Der badische Bundesligist präsentierte sich gestern Abend in seinem Achtelfinale bei der drittklassigen HSG Gensungen/Felsberg in Torlaune und meisterte auch diese Pflichtaufgabe problemlos. Mit 47:29 (23:11) behielten die Schützlinge von Trainer Gudmundur Gudmundsson gegen die wacker kämpfenden Nordhessen die Oberhand und wurden ihrer Favoritenrolle in dem ungleichen Duell gerecht. Auffälligster Akteur in Reihen des Champions-League-Teilnehmers war erneut Uwe Gensheimer (Foto: GES). Der Nationalspieler war insgesamt zwölfmal erfolgreich – dabei gelangen dem 24-jährigen Linksaußen bereits im ersten Durchgang elf Treffer.

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Leichte Beute für die Löwen

Gensungen. Erlebnis-Handball mit Höhen und Tiefen, mit ganz viel Spannung. Das waren die Rhein-Neckar Löwen in den letzten beiden Partien. Gegen Celje und Gummersbach. Das kostete Nerven. Vor allem Gudmundur Gudmundsson, den Trainer. Für den gestrigen Mittwoch hatte der Isländer deshalb einen vorweihnachtlichen Wunsch: Ein Sieg ohne Fingernägel kauen, ohne Nervenkitzel bis zum Schluss.

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Problemlos ins Viertelfinale

Die Rhein-Neckar Löwen sind nur noch einen Schritt von der erneuten Teilnahme am Final Four in Hamburg entfernt. Im Achtelfinale des DHB-Pokals gewann die Mannschaft von Guðmundur Guðmundsson bei der HSG Gensungen-Felsberg mit 47:29 (23:11). Gegen den Regionalligisten zeigten die Löwen dabei eine konzentrierte Vorstellung und wenige Tage vor dem Derby in der Bundesliga bei der TSG Friesenheim eine gute Form.

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Zweite Mannschaft: Ungewöhnlich, aber erfolgreich

In der Sporthalle Auenwald-Oberbrüden sahen die Zuschauer der Partie zwischen dem TV Oppenweiler und der SG Kronau/Östringen II am vergangenen Wochenende ein Spiel der etwas anderen Art. Erst in der sechsten Minute fiel das erste Tor überhaupt (0:1, Siebenmeter Rigterink), nach 14 Minuten  vermeldeten die Tickernden auf den Tribünen den Zischenstand von 1:2 und ernteten entsprechend irritierte Reaktionen aus der Heimat. Eine Abwehrschlacht sorgte für ein ungewohntes Bild auf der Anzeigetafel. Nach 22 Minuten versenkte Michel Abt mit seinem dritten Treffer zum 7:1 und erst dann gelang den Gastgebern der zweite Treffer (2:8; 25.). Bis zum Pausenpfiff (5:10) konnte der TVO gerade einmal zwei Feldtore verbuchen, Kronau/Östringen hatte bereits sechs Torschützen notiert.

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Klares Ziel Viertelfinale

Mannheim. Die Ausgangslage ist klar, das Ziel ebenfalls: Für die Rhein-Neckar Löwen zählt heute Abend (20 Uhr) im Achtelfinale des DHB-Pokals beim Drittligisten HSG Gensungen/Felsberg nur ein Sieg. „Wir sind der hohe Favorit und nehmen diese Rolle auch an. Aber jede Partie muss erst einmal gespielt werden“, sagt Trainer Gudmundur Gudmundsson, der nichts von einem Glückslos wissen will: „Auswärtsaufgaben sind immer schwer. Da ist es egal, ob wir gegen einen Erst-, Zweit- oder Drittligisten antreten. Es ist doch klar, dass Gensungen/Felsberg sich gegen uns zerreißen wird. Dieses Duell ist für unseren Gegner das Spiel des Jahres.“

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Pokal-Einsatz in Nordhessen

Die Rhein-Neckar Löwen sind kurz vor Weihnachten weiterhin im Dauereinsatz. Vor dem Bundesliga-Derby am Samstag bei der TSG Friesenheim steht für die Badener am Mittwoch erst noch das Achtelfinale im DHB-Pokal auf dem Programm. Um die Chancen auf die erneute Teilnahme am Final Four in Hamburg bestehen zu lassen, müssen die Cracks von Guðmundur Guðmundsson bei der HSG Gensungen-Felsberg gewinnen. Die Partie bei dem Regionalliga-Klub beginnt um 20 Uhr.

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Kabel BW und die Löwen schicken ein Team nach New York – die Vorauswahl ist getroffen

Die Rhein-Neckar Löwen und ihr Partner Kabel BW stellen eine Mannschaft für das „2. Big Apple Team Handball Tournament“ am 1. und 2. Januar  in New York City zusammen. Inzwischen ist eine Vorauswahl getroffen: Andreas Mauer, Teamleiter Werbung und Infokanal bei Kabel BW sowie selbst aktiver Handballer beim pfälzischen Drittligisten TV Hochdorf, und Löwen-Manager Thorsten Storm  sichteten die Bewerbungen und legten sich auf drei Kandidaten je Position fest.  Die so insgesamt 24 Auserwählten wollen sich nun beim Casting am Donnerstag (19.30 Uhr) in der Trainingshalle in Kronau einen der begehrten acht Plätze sichern.

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Szmal gewint das Duell, Fritz feiert ein Comeback

Mannheim. Muntere Ouvertüre, dann Spannung, zwischenzeitliches Entsetzen und am Ende überschäumende Freude – ein Drehbuchautor hätte sich das 36:34 der Rhein-Neckar Löwen gegen den VfL Gummersbach nicht besser ausdenken können. Doch innerhalb der eigentlichen Partie liefen auch Duelle, die weit deutlicher ausfielen als der nervenaufreibende Löwen-Sieg. Etwa der reizvolle Vergleich auf der Torhüterposition.

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Das Glück nicht überstrapazieren

Heidelberg. Glück, Können, starke Nerven? Wie auch immer, den Rhein-Neckar Löwen war’s am Sonntagabend egal, schnurz. Hauptsache gewonnen, Hauptsache die nächsten zwei Punkte kurz vor Weihnachten im Sack. Nach dem Sieg gegen den VfL Gummersbach sah man ausnahmslos in zufriedene, in erleichterte Gesichter. Sie grinsten um die Wette, die Badener. Manager Thorsten Storm reihte sich da nahtlos ein. Schmunzelnd saß er auf dem Podium im Presseraum, Seite an Seite mit Trainer Gudmundur Gudmundsson. Gestern war die Laune immer noch gut, aber nachdenklicher. Storm sprach Klartext: „Gegen Celje und Gummersbach haben wir unser Glück nun vielleicht schon etwas überstrapaziert.“

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Am Ende haben die Löwen ein Ass im Ärmel

Mannheim. Karol Bielecki ist niemand, der gerne zurückschaut oder lamentiert. Nach seiner Augenverletzung gab es nur den Weg nach vorn – und doch wird der polnische Rückraumspieler immer wieder von der Vergangenheit eingeholt. So etwa auch gestern Nachmittag, als er in der Partie gegen den VfL Gummersbach erstmals wieder auf Josip Valcic traf – den Spieler, mit dem er bei einem Länderspiel gegen Kroatien so unglücklich zusammengeprallt war und daraufhin sein linkes Augenlicht verlor. Bielecki machte seinem Gegenüber nie Vorwürfe – und doch war es ein besonderes Aufeinandertreffen. „Ich bin so froh darüber, dass er wieder spielt – wie wohl kaum ein anderer“, sprach auch Valcic von einer nicht alltäglichen Partie. Doch dass sein Gegenüber beim 36:34 (17:16)-Zittersieg mit seinen acht Treffern gleich zu einem der Matchwinner avancierte, hatte der Gummersbacher dabei sicher nicht im Sinn.

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