Pfiffe für fahrlässige Löwen

Karlsruhe. Die Stimmung war am Tiefpunkt: Pfiffe gellten durch die Karlsruher Europahalle. Wut, Frust und Enttäuschung machten sich breit. Fast schon fassungslos wirkten die Fans. Sie konnten es einfach nicht glauben: Die Rhein-Neckar Löwen kamen in der Champions League gegen Chambéry Savoie gestern Abend nicht über ein blamables 31:31 (16:13) hinaus. Ganz bitter: Der Handball-Bundesligist verschenkte den Erfolg leichtfertig, denn er lag nach der Pause schon mit 21:13 (36.) in Führung. Der angepeilte Gruppensieg ist nun ernsthaft in Gefahr. „Jetzt wird es schwierig, am Ende Erster zu sein. Der Erfolg über Veszprém ist nach den Unentschieden gegen Kielce und Chambéry praktisch wertlos“, sagte ein sichtbar mitgenommener Geschäftsführer Thorsten Storm.

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Löwen haben aus ihren Fehlern offenbar nicht gelernt

Karlsruhe. Aus Fehlern nicht gelernt haben die Rhein-Neckar Löwen in der Handball-Champions League. Wie schon beim Heimspiel gegen das polnische Team aus Kielce reichte dem haushohen Favoriten gestern in der Karlsruher Europahalle gegen Chambéry Savoie HB eine hohe Führung nicht zum Sieg. Der Bundesligist musste in letzter Sekunde noch einen Gegentreffer zum 31:31 (16:13)-Endstand hinnehmen. Während die Franzosen nach der Schluss-Sirene ausgelassen diesen unverhofften Punktgewinn in der Gruppe B feierten, standen die Löwen konsterniert auf dem Spielfeld und konnten es kaum fassen, den sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand gegeben zu haben.

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Löwen verspielen Punkt gegen Chambery

Die Rhein-Neckar Löwen haben in der Handball-Champions League einen weiteren Punkt im Rennen um die Tabellenführung in der Gruppe B verloren. Nach dem Unentschieden gegen den polnischen Vertreter Kielce vor vier Wochen gab es auch heute gegen den französischen Vizemeister Chambery Savoie eine Punkteteilung. 31:31 lautete das enttäuschende Endresultat in der Karlsruher Europahalle, denn zwischenzeitlich führte die Lindgren-Sieben mit acht Toren. Nach der Partie hat Radio Regenbogen mit Kapitän Gudjon Valur Sigurdsson und Linksaußen Uwe Gensheimer gesprochen.

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Löwen bringen Vorsprung nicht über die Zeit

Bittere Duplizität der Ereignisse: Trotz einer zwischenzeitlichen Acht-Tore-Führung kamen die Rhein-Neckar Löwen am Abend in der Champions League gegen Chambéry Savoie HB nicht über ein 31:31 (16:13)-Remis hinaus. Wie schon vor vier Wochen gegen KS Vive Targi Kielce ließen die Badener damit einen wichtigen Punkt auf dem Weg zum Sieg in der Vorrundengruppe B liegen. Yannick Palma erzielte fünf Sekunden vor dem Ende den Treffer zum Ausgleich, nachdem Bjarte Myrhol beim letzten Löwen-Angriff nur die Latte getroffen hatte. Bester Torschütze der Partie war der Franzose Betrand Roine mit acht Treffern, für die Löwen war Uwe Gensheimer sieben Mal erfolgreich.

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Comeback von Klimovets

Kronau/Östringen. Seit mittlerweile zehn Pflichtspielen sind die Rhein-Neckar Löwen ungeschlagen. Da ist es nicht verwunderlich, dass bei den Profis des badischen Handball-Bundesligisten und bei Trainer Ola Lindgren gute Stimmung herrscht. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, sagt etwa Kreisläufer Andrej Klimovets, der wie seine Teamkollegen dem heutigen Gruppenspiel (19 Uhr) in der Champions League in der Karlsruher Europahalle entgegenfiebert.

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Löwen bald in Sinsheim auf der Jagd?

Mannheim. Heute sind wieder die Fans gefordert: In der Champions League muss der Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen gegen Chambéry Savoie aus Frankreich ran. Für die Partie in der Karlsruher Europahalle (19 Uhr) wurden bislang 3200 Karten verkauft. Manager Thorsten Storm ist damit nicht unzufrieden. Er denkt dennoch über alternative Austragungsorte nach. „Wenn Karlsruhe als zweite Heimspielstätte nicht angenommen wird, müssen wir etwas ändern“, sagt der Geschäftsführer und bestätigt Gespräche mit der Messe Sinsheim: „Es hat eine Anfrage an uns gegeben.“

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Groetzki träumt von Spanien

Heidelberg. Einfach mal abschalten, die Seele baumeln lassen. Patrick Groetzki, der Junioren-Weltmeister, das jugendliche Handball-Juwel der Rhein-Neckar Löwen, hat genau das getan. Er nutzte die Länderspielpause und legte am letzten Wochenende einen ausgedehnten „Boxenstopp“ ein. Gemeinsam mit seiner Freundin düste der 20_Jährige nach Hamburg. Drei Tage lang hieß es Händchen halten statt Bällchen verteilen, Stadtplan studieren statt Taktiktafel-Studium.

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„Es gilt, jetzt keine Schwäche mehr zu zeigen“

Es kommt selten vor, dass ein Handballer der Rhein-Neckar Löwen während der Saison Zeit findet, um ein paar Tage auszuspannen. Deshalb genoss Henning Fritz die Möglichkeit, seine Familie in Magdeburg zu besuchen, als die aktuellen Nationalspieler mit ihren Auswahlteams quer durch Europa beschäftigt waren. Der Torhüter der Badener nutzte die Gelegenheit, um seinem Körper eine kleine Pause zu geben und gleichzeitig dem Kopf eine Auszeit zu gewähren.

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Ola Lindgren: Wollen Gruppensieger werden

KARLSRUHE (de). Der „goldene Oktober“ bei Handball-Bundesligist Rhein-Neckar-Löwen soll morgen (19 Uhr, Europahalle Karlsruhe) nahtlos in einen „goldenen November“ überleiten. Gegner in der Champions League ist der französische Vizemeister Chambéry Savoie. Nach zwei Siegen und einem Unentschieden führen die Löwen die Gruppe B mit fünf Punkten an.

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Seine Freundin ist sein Boss – Bruhn will es wissen

Mannheim. Zum Einstand versetzt Thomas Bruhn erst einmal Trainer Ola Lindgren in Aufregung. Dabei meint es der Neuzugang des Handball-Bundesligisten Rhein-Neckar Löwen nur gut. Zum besseren Verständnis schreibt er seinen Geburtsort Thisted in Druckbuchstaben auf die Magnettafel. Direkt unter die taktischen Malereien des Trainers. Allerdings benutzt Bruhn keinen abwaschbaren Stift. Lindgren ermahnt den Neuling – und der Däne greift sofort nach einem Lappen. Der 28-Jährige reibt kräftig, die sieben Buchstaben verschwinden. Er will es sich schließlich nicht schon an seinem zweiten Tag bei den Gelbhemden mit seinem Coach verscherzen.

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Königsklasse und Wechselgerüchte – Thorsten Storm im Interview

„Wir haben auch nichts dagegen, wenn es 4000 Zuschauer werden.“ Der Blick auf den Vorverkauf stimmt Thorsten Storm zufrieden: Mit 3200 abgesetzten Karten ist der Zuspruch der Fans für die morgige Champions League-Partie gegen Chambery in der Karlsruher Europahalle höher als bei den letzten beiden Auftritten der Lindgren-Sieben in der Königsklasse.

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